Was macht ein Gesicht eigentlich alt?

Krähenfüße, Denker- und Zornesfalten, die  durch zu viel UV-Strahlung angegriffene Hautoberfläche sind nur einige der Verursacher. Mit jedem Jahr verliert unsere Haut Hyaluronsäure. Dies bedingt, dass die Haut welk und faltig wird.

Unsere mehr oder weniger stark ausgeprägte Gesichtsmimik hinterlässt häufig schon in jungen Jahren deutliche Spuren. Manche Gesichter wirken dadurch vielleicht interessanter, aber häufig sind diese Hautalterungserscheinungen nicht willkommen. Sie lassen eben erschöpfter und älter aussehen als man sich tatsächlich fühlt.

Für all diese Veränderungen hat die medizinisch-ästhetische Medizin schonende Verfahren entwickelt, die in vielen Fällen eine Operation überflüssig machen.

Die Behandlung mit Botulinum (Botolinumtoxin A) ist eines von ihnen. Die Falten werden sichtbar gemildert, lässt somit wieder ein jüngeres, frischeres Erscheinungsbild erkennen.

Die Behandlung ist ein seit vielen Jahren medizinisch-ästhetisch erprobtes Verfahren gegen Falten. Botulinum ist die mit Abstand am häufigsten verwendete Substanz in der ästhetischen  Medizin. Die Akzeptanz ist mittlerweile groß. Botulinum wird in der Neurologie schon seit Jahrzehnten zur Behandlung von Krampfzuständen oder in der Zahnmedizin z .B.  gegen Zähneknirschen eingesetzt. Durch seine gute Verträglichkeit und das geringe Nebenwirkungsrisiko findet es heute auch bei Kindern Anwendung.

Behandlung und Wirkung

Zunächst wird von Ihrem erfahrenen Arzt mit Ihnen gemeinsam ein Behandlungsplan aufgebaut: Was sollte bei Ihnen verändert werden?

Jeder Mensch hat seine individuellen Gesichtszüge- und auch eine individuelle Mimik.

Für einen natürlichen Ausdruck und ein frisches, entspanntes Aussehen muss die richtige Menge des Mittels direkt in den entsprechenden Gesichtsmuskel eingebracht werden. Nachdem der Wirkstoff injiziert wurde, gelangt er über das Blut an den vorgesehenen „Einsatzort“, die Nervenendungen der Muskulatur. Dort bindet sich Botulinum an die dieselben. Das bewirkt eine Hemmung der Erregungsübertragung von den Nervenzellen zu den Muskeln. Grund hierfür ist die Verhinderung der Ausschüttung eines Neurotransmitters, der sonst für die Erregungsübertragung an die Muskeln zuständig ist.

Somit wird die Kontraktion des Muskels je nach Dosierung geschwächt oder ganz unterbunden. Durch die Entspannung der Muskeln glätten sich die entsprechenden Falten.

Die ästhetische Medizin kann heute den Wirkstoff so dosieren, dass die Falten zwar verschwinden, der Gesichtsausdruck aber individuell und natürlich bleibt, nur eben frischer und lebendiger.

Das Ziel der Anwendung von Botulinum in der ästhetischen Medizin heute ist immer die Schwächung eines übermäßigen Muskeltonus, nicht die Muskelblockade. Die Behandlung dauert in der Regel nicht länger als 10-20 Minuten und wird als schmerzarm empfunden. Es besteht die Möglichkeit, mit einer betäubenden Creme das zu behandelnde Areal auf die Behandlung vorzubereiten.

Ein sichtbares Ergebnis der Behandlung tritt in der Regel nach 2-4 Tagen, spätestens nach 2 Woche ein und hält etwa 4-9 Monate. Eine Behandlung kann beliebig oft wiederholt werden. Bei regelmäßiger Anwendung entspannt und harmonisiert sich das Muskelspiel dauerhaft.

Das NETZWERK-Globalhealth und die Globalhealth Akademie für ästhetische Medizin

Das NETZWERK-Globalhealth ist ein internationales Ärztenetzwerk mit über 2000 Mitgliedern in 64 Ländern. Die Globalhealth-Academy hat eine Ausbildungskonzeption für nicht operative ästhetische Verfahren entwickelt und schult diese Verfahren seit Jahren. Es werden nur kompetente Trainer und Referenten verpflichtet, die eine hohe internationale Anerkennung genießen. Neue Entwicklungen werden in kontinuierlichen Fortbildungen an die Mitglieder weiter vermittelt. Grundsatz der Academy ist, nur objektive und firmenneutrale Ausbildungen durchzuführen.
Weitere Informationen bei Ihrem NETZWERK-Arzt.

Aufklärung und Information

Eine umfassende Aufklärung des Patienten über die angebotene Therapie ist für NETZWERK-Ärzte ein besonderes Anliegen, um dem Patienten eine fundierte Grundlage zur Entscheidung zu geben. Die Beratung über Behandlungsmöglichkeiten ebenso wie die objektive Aufklärung über alle potentiellen Risiken und Nebenwirkungen ist notwendiger und gewollter Bestandteil einer jeden Behandlung und Grundlage einer vertrauensvollen Beziehung von Patient und behandelndem Arzt.